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Klub für
Ungarische Hirtenhunde e.V.

Gegr. 1922. Ältester Zuchtbuch führender Verein für die Rassen
Kuvasz, Komondor, Puli, Pumi, Mudi, Pyrenäenberghunde, Bergamasker

Landesgruppe Rheinl.-Pfalz-Saar

Aktualisiert am: 06.03.2017


Klubreise vom 15.09.2016 bis 19.09.2016 ins Rheinland und in die Pfalz (01.12.2016)
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Die meisten Mitglieder sind mit ihren Familien vom 15.09. bis 19.09.2016 dabei gewesen. Aber aus Schleswig-Holstein waren schon einige ab den 08.09.2016 dabei. Da die Leute sich Urlaub genommen haben und auch alleine etwas unternehmen wollten, sind sie schon eine Woche vorher gekommen. Es war auch sehr schön Mitglieder mit ihren Hunden aus anderen Landesgruppen zu treffen. Wir waren eine tolle Gruppe, die sich auf Anhieb sofort verstanden haben, auch die Hunde kamen alle sehr gut miteinander aus.

Es reisten Mitglieder aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen, Baden-Württemberg und Thüringen an. Also fast alle Bundesländer waren vertreten.

An den Veranstaltungen nahmen meistens 36 Personen mit 24 bis 26 Hunden teil. Am Donnerstag war der Anreisetag und wir trafen uns am Abend in einem Restaurant zum ersten Kennenlernen und den weiteren Verlauf der Aktivitäten zu besprechen.

Am Freitag ging es aufs Schiff. Es ging zur Burg Rheinstein, die wir auch besichtigten durften. Der Aufstieg war ganz schön schwierig, aber alle schafften es und es war ein wunderschöner Ausblick von der Burg über den Rhein und die Weinberge.

Der Burgherr wurde extra für uns angesprochen um uns den geschichtlichen Werdegang der Burg näher zu bringen. Es war sehr interessant so viel zu erfahren und alle lauschten gespannt seinen Worten. Anschließend besichtigten einige die Räume und Aussichtstürme, sowie die Grabkammern der Burg.

Da es sehr eng und die Stiegen in der Burg sehr steil und ausgetreten waren, blieben die Hunde im wunderschönen Vorgarten der Burg unter Aufsicht einiger Mitglieder.

Dann ging es wieder aufs Schiff und wir fuhren nach Rüdesheim, denn wir wollten mit allen Hunden durch die Drosselgasse gehen. Sie ist ein berühmtes Wahrzeichen von Rüdesheim und da mussten wir auch durch. Es ist sehr eng und Geschäfte und Lokale sowie Weinstuben liegen neben einander. Nach dem wir uns in einer Weinstube gestärkt haben, ging es mit dem Schiff wieder zurück, denn am Abend trafen wir uns am Kloppberg zum Abendessen. Für uns war das Turmzimmer bereit gestellt wo wir mit unseren Hunden gemütlich sitzen konnten. Das Buffet war reichlich und sehr gut, einige Spezialitäten waren dabei, die viele nicht kannten. Bei Kerzenschein und langen Gesprächen ging es fast bis Mitternacht.

Und schon ging es am Samstag wieder auf Tour. Wir machten mit unseren Hunden den Wildpark in Rheinböllen unsicher. Der Park hat sehr viel Tiere, Vögel und Rotwild, Rehe, Büffel und Bison, sowie Wölfe. Unsere Hunde fanden aber den kleinen See mit Enten und Schwäne viel Interessanter als die Tiere. Aber wir sind lange gelaufen und einige fütterten auch Rehe & Hirsche, denn sie fraßen aus der Hand und hatten keine Angst vor Menschen und Hunden. Nach einer Stärkung in einem Gartenlokal im Wildpark ging es wieder zurück.

Am Abend ging es zu einem Weingut wo wir zu einer Weinprobe mit Essen eingeladen waren. Es wurden 7 Weine und 3 Liköre verkostet und wir lernten viel über Weinanbau und Weinherstellung, der Winzer nahm sich viel Zeit um alles genau und ausführlich zu erläutern. Es war wieder ein gelungener Tag mit einem schönen Abschluss.

Am Sonntag haben wir mal etwas für die Atemwege getan, denn wir sind zu den Gradierwerken nach Bad Kreuznach gefahren. An den Salinen kann man gut durchatmen, es tut den Atemwegen sehr gut, deshalb sind hier auch viele Kurkliniken und für die Bronchen ist das sehr gesund. Mit den Hunden sind wir fast zwei Stunden durch den Kurpark und am Wasser zwischen den Felsen gelaufen. Diesen schönen Spaziergang mit sehr vielen Informationen haben wir Jasmin und Bernd Brandt zu verdanken. Der Bernd wurde nicht müde uns alles zu erklären und dann hat er auch ein Brauhaus ausfindig gemacht, wo wir alle mit den Hunden essen konnten.

Ab Montag war dann nur noch der harte Kern vor Ort. Aber das war Anette egal, sie organisierte weiter. Also ging es auf Siegfrieds & Luthers Spuren nach Worms. Wir besichtigten den weltberühmten Dom und schlenderten durch die Stadt. Wir haben viel gesehen und es hat Spaß gemacht. Abends waren wir noch in Alzey auf dem Winzerfest, auch wieder ein ausgefüllter schöner Tag.

Am nächsten Tag ging es wieder aufs Wasser und wir fuhren mit dem Schiff auf dem Rhein, denn es war eine Loreleytour. Wir fuhren bis Sankt Goa zweimal an der Loreley vorbei in Sankt Goashausen. Der Kapitän erzählte viel von der Sage und sprach auch über die vielen Städte am Rhein. Es war eine lehrreiche Fahrt mit vielen Informationen und es ertönte zwischendurch das Loreleylied: „Was soll es bedeuten“.

Nun war schon Mittwoch und es ging wieder auf Tour, es waren nur noch wenige Mitglieder mit ihren Hunden dabei, aber es war trotzdem sehr schön. Heute ging es in die Pfalz in die „Mehlinger Heide“. Eine wunderschöne Heide, die auch am Blühen war. Einige Tiere, sowie Ziegen und Schafe hatten ein großes Gehege, von wo sie uns beobachten konnten. Unsere Hunde durften frei laufen und sie tobten sich richtig aus.

Am Abend waren wir bei Gehrings zum Essen und am Lagerfeuer eingeladen. Mira Gehring führte uns schon am Nachmittag durch die Heide. Am Abend gab es dann ungarischen Gulasch, den Klaus und Mira für uns vorbereitet hatten. Noch lange saßen wir am Lagerfeuer und erzählten viele Geschichten.

Donnerstag war unser letzter Tag, also ging es nochmal los. Wir machten wieder eine Schiffstour auf der Mosel und Rhein zum „DeutschenEck“ in Koblenz. Hier trifft der Rhein die Mosel. Wir waren lange auf der Aussichtsplattform und haben die Schiffe beobachtet. Marcel ist mit beiden Hunden auf das Denkmal von Kaiser Wilhelm I hoch gestiegen. Das Denkmal wurde um 1900 gebaut, es ist aus Bronze und 16m hoch und wiegt 60t. Die Aussicht ist fantastisch.

Nach dem wir uns bei einem Eis gestärkt haben ging es mit dem Schiff zurück. Abends waren wir bei Anette eingeladen, denn ihre Tochter und der Schwiegersohn haben ein Nationalgericht gemacht: Baggessrumbeere es schmeckte uns sehr gut, wer weiß was das ist? Wir wissen es jetzt.

Nun ist es leider vorbei, wir hatten eine wunderschöne Zeit, die wir nicht vergessen und lange davon reden werden. Alles hat super geklappt und wir sind allen sehr dankbar für das, was wir erlebt haben. Wir haben neue Freunde gefunden und die alten sind uns ans Herz gewachsen.

Die LG 3 und die LG 9 sind sich etwas näher gekommen. Wir haben schöne Erlebnisse gehabt, viele nette Gespräche und super Hunde, die sich gut verstanden, genau wie wir Menschen. Anette Wien hat alles super organisiert, damit wir eine schöne Zeit hatten.

Also Danke an alle, die dazu beigetragen haben, das alles so gut gelaufen ist. Auch Danke an die Mitglieder der LG 3 das sie dabei waren, nur so können wir eine schöne Zeit erleben und unsere Hunde werden bekannt, denn sie haben sich auf allen Veranstaltungen wunderbar gezeigt und waren überall willkommen.

Danke auch an die Mitglieder und Freunde aus den 10 Bundesländern, die bei uns mit gemacht haben. Es war eine wunderschöne Zeit.

Christa Schindler



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