VDH-Akademie: Parodontalerkrankungen
Das häufigste Problem der Tierzahnheilkunde: Parodontalerkrankungen am 10.06.2026
Damit unser Hund auch morgen noch kraftvoll zubeißen kann…
…bedarf es heute ein wenig Aufmerksamkeit und Pflege. Erkrankungen in der Mundhöhle stellen beim Hund die häufigsten Erkrankungen überhaupt dar. Hierbei im Ranking an erster Stelle: Parodontalerkrankungen. Im Alter von zwei Jahren weisen bereits 4 von 5 Hunden eine beginnende Parodontitis auf, im Alter von sechs Jahren hat sich diese dann unter Zerstörung weiter Anteile des Parodontalapparates etabliert.
Im augenfälligen Kontrast zur Häufigkeit stehen Diagnose und Behandlung dieser Erkrankung. Meist wird sie zu spät bemerkt. Gut versteckt kann sie über Jahre so weit gedeihen, dass ein Wiederherstellen des gesunden Ausgangszustandes nicht mehr möglich ist, sondern lediglich noch Schmerzbeseitigung und Verwaltung des Restbestandes.
Und nun die schlechte Nachricht: Aufgrund der Zahnmorphologie führt eine Parodontitis beim Hund noch schneller zu einem irreversiblen Schaden als beim Menschen. Als beständiger Entzündungsherd führt dies zu Schäden an Herz, Leber und Nieren, kostet letztlich Lebenszeit.
Für eine geeignete Diagnostik sorgen Zahneinzelröntgenaufnahmen oder auch ein CBCT, welche die Grundlage darstellen für ein gezieltes und sinnvolles Behandeln. Ziel ist die schmerz- und entzündungsfreie Mundhöhle.
Und nun die gute Nachricht: mit rechtzeitiger kontinuierlicher häuslicher Prophylaxe lässt sich sehr viel verhindern.
Teilnahmegebühr: 39 Euro inkl. der gültigen Mehrwertsteuer
Anmeldefrist: 08. Juni 2026
Dr. Markus Eickhoff
Anmeldung wie immer unter dem Link: https://www.vdh.de/ueber-den-vdh/akademie-hundehaltung-hundezucht/
Informationen zur Veranstaltung
| Beginn der Veranstaltung | 10-06-2026 |
| Ende der Veranstaltung | 10-06-2026 |
| Festgelegter Gruppenpreis | €39.00 |

