Das besondere Anliegen der Mudi-Beauftragten:

Liebe Mudifreunde, liebe Klubmitglieder,

lange Zeit, unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich in Sopron /Ungarn eine Hundetragödie großen Ausmaßes ereignet. Ein "Züchter" hat Versuche mit Mudis gemacht, angeblich um den Farbschlag "Cifra" erbfest zu bekommen. Über 140 Mudis wurden bei ihm aufgefunden, viele davon tot, verhungert, ganze Würfe in Gefriertruhen "gelagert". Beim Anschauen der Bilder, die auf verschiedenen Homepages von Tierfreunden gezeigt wurden, wurde mir schlecht und dieses Gefühl hält an, man kann nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen.
Nun war Prof. Dr. András Kovács aus Budapest bei uns in München als Richter unserer Sonderschau u. ich sprach ihn an. Er berichtete, dass dieser "Züchter" ärztlicherseits als Geisteskrank befunden wurde, die Hunde wurden ihm endlich weggenommen und die noch einigermassen vermittelbaren auf Tierheime verteilt. Es waren nicht nur Mudis betroffen, sondern auch Puli, Komondor u. Kuvasz, auch Viszlas und Erdely Kopo - also alle ungarischen Rassen, aber überwiegend Mudis. Wie können wir nun helfen? Am besten durch Spenden an die Tierheime, die diese Hunde aufgenommen haben. Ich fahre Ende April nach Ungarn und besuche das Tierheim in Siofok und sie können mir Ihre Spenden anvertrauen, die Sie bitte auf das

Klub-Konto unter dem Stichwort "Mudihilfe" überweisen:
Verbandssparkasse Wesel Kto.-Nr. 216 705 BLZ 356 500 00

Die Spendengelder werde ich persönlich hinbringen, möchte mir ein Bild von den Hunden machen, und schauen, wo wir noch gezielt helfen können. In der nächsten Ausgabe der Klubzeitung werde ich Ihnen berichten u. hoffentlich gehen viele Spenden, eventuell auch Sachspenden - bitte an meine Anschrift - ein, damit wir wenigstens dadurch helfen können!

Ihre I. Weininger

Hier ein Bericht aus dem TH Siofok:
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Spät abends am 07. März sind 15 der geretteten Hunde (alles Mudis) zu uns ins Tierheim gekommen. Die Hunde sind abgemagert, das Fell ist sehr schmutzig und sie sind sehr ängstlich. Erstaunlicherweise sind sie nicht bissig und aggressiv, sondern einfach nur total verstört und verängstigt. Aber wir versuchen sie mit viel Liebe und guter Nahrung wieder aufzupäppeln. Die 15 Hunde bedeuten eine zusätzliche zeitliche und finanzielle Belastung für uns, aber wir sind froh, dass sie nun endlich aus dieser Hölle entkommen sind und wir diesen 15 Mudis helfen können.

Auch Sie können uns helfen, durch Sach- und Geldspenden oder durch einen Besuch in unserem Tierheim, bei dem sie mit den Hunden spazieren gehen können oder sie einfach streicheln, denn sie haben noch nie Liebe in ihrem Leben erfahren.

Die folgenden Fotos wurden bei uns im Tierheim einen Tag nach der Ankunft der Hunde gemacht

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