Landesgruppe Niedersachsen  LG-5
LG-Leiterin: Gabriele Kastens
Hinterm Berg 93 - 27442 Gnarrenburg
Tel. 04763/375
gaby.kastens@web.de - www.kuvasz-vom-nomaden.de
aktualisiert am 22.09.2014
 

Herzliche Einladung zum Herbst-Spaziergang rund um Fischerhude
am 9. November 2014

Liebe Mitglieder,

wir wollen noch einmal zu einer herbstlichen Wanderung im malerischen Bremer Umland aufbrechen:
Datum: 9. November 2014

Ausgangspunkt: Gasthaus "Alte Wümmeschleuse" bei der Wümmebrücke
(von der A1: Abfahrt Oyten, gleich am Ortseingang von 28870 Fischerhude/ Flecken Ottersberg, rechts)


Uhrzeit: 11:00h auf dem großzügigen Parkplatz

Der Ausflug ist für ca. 2 Stunden ausgelegt, kann jedoch auch beliebig variiert werden.
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Moor und Geest, Wald und Heide, Dünen und Weiden: Die weite Wiesenlandschaft besticht durch ihre große Vielfalt. In Baumreihen eingebettet aus alten Erlen und Eichen liegt der kleine Ort Fischerhude (urkundlich bereits 1124 erwähnt), der auch als "Inselwalddorf" bezeichnet wird und der erst 1852 Kirchort geworden ist. Noch heute erinnern die vielen alten Bauernhöfe an die wohlhabenden Bauern, die durch Aal- und Heuernten zu Reichtum gelangten. Zahlreiche alte Entenhäuser, Bootshäuser und Stege zeugen von vergangenen Traditionen. Auch die "Alte Wassermühle" ist durchaus sehenswert, ebenso wie die vielen eingebetteten kleinen Kunstlädchen und Galerien und lädt zur Rast ein:

Das Künstlerdorf Fischerhude ist seit Generationen auch die Heimat und Wirkungsstätte für Maler, Bildhauer und Musiker. 1895 wurde das bäuerliche Leben durch die Ansiedlung des in Fischerhude aufgewachsenen Malers Heinrich Breling bereichert und nach dem Zuzug von Clara Rilke-Westhoff, Diedrich Speckmann, Otto Modersohn und weiteren Künstlern als das "Dorf der Bauern und Künstler" bekannt. Das "Otto Modersohn-Museum" sowie das "Heimatmuseum Irmintraut" zählen zu den besonderen Sehenswürdigkeiten. Zu den bekanntesten Einwohnern des Dorfes zählen seit Ende 2012 Georg Friedrich Prinz von Preußen (seit 1994 das Oberhaupt des Hauses Hohenzollern) und seine Ehefrau Sophie Prinzessin von Isenburg aus Birstein, die am 20. Januar 2013 stolze Eltern ihrer Zwillings-Söhne Carl Friedrich und Louis Ferdinand wurden.
In der "Alten Wümmeschleuse", einem uralten, sehr gemütlichen Gasthaus - am Ausgangs- und Endpunkt unserer Wanderung - sind wir eingeladen zu gemütlichem Beisammensein, Aufwärmen und bewährter guter altdeutscher Küche. Vielversprechende Auskunft des Wirts: "Wir haben alles!" Unter anderem auch dies:

Das Besondere an der idyillischen Umgebung sind die vielen Arme der Wümme, die die Feucht- und Flusslandschaft durchziehen und von vielen kunstfertigen Holzbrücken überzogen sind.

Wir freuen uns über alle Mitglieder und Hundefreunde von nah und fern, selbstverständlich auch aus anderen Landesgruppen!

Anmerkung: Da uns der erst im Mai gewählte Herr Herbert Wehde nicht mehr zur Verfügung steht, bitte ich alle "Ausflugsfreudigen" künftig wieder mit mir Kontakt aufzunehmen. Besten Dank!

Ihre Gabriele Kastens
Näheres siehe Landesgruppen- Infos, oben.



Züchterversammlung

Am 16. November 2014 findet unsere nächste Züchterversammlung
im Apart Hotel, Peiner Str. 7, 31319 Sehnde, Tel. 05138-6180,
www.apart-hotel-sehnde.de statt.

Unter anderem wird Herr Dr. Hartwig Auernhammer, Fachtierarzt für Augenheilkunde sowie Mitglied und HD-Gutachter in der Gesellschaft für Röntgendiagnostik genetisch beeinflusster Skeletterkrankungen bei Kleintieren (GRSK) e.V., einen Vortrag über die Augenkrankheiten bei unseren Rassen halten. An ihn können Sie alle veterinärmedizi-nischen Fragen, insbesondere zu Augen- und Gelenkerkrankungen, stellen.
Außerdem werden wir uns mit der degenerativen Myelopathie (DM) und dilative Cardiomyopathie (DCM) beschäftigen müssen. Hierzu wird Herr Dr. Dick Koster, Zuchtleiter des holländischen Kuvaszvereins, Zuchtstrategien in Holland vorstellen und uns Einblick in seine Datenbank gewähren. DM und DCM sind nicht nur eine Erkrankung des Kuvasz, das Thema wird auch für Züchter anderer Rassen interessant sein.

Wünsche zu bestimmten Themen richten Sie bitte bis spätestens zum
7. September 2014 an mich.

Die Tagesordnung wird in der Klubzeitung September/Oktober 2014 veröffentlicht.

Die Teilnahme an einer Züchterversammlung sollte für jeden Züchter
und Deckrüdenhalter selbstverständlich sein. Herzlich willkommen sind
aber alle interessierten Klubmitglieder.

Hannelore Bokelmann


Mit 13 Hunden durch das Teufelsmoor.

Kuvaszok, Pyrenäenberghunde, Mudi und Pumi, dazu drei aus wenig ersprießlichen Umständen befreite weitgereiste Artgenossen standen an diesem überraschend sonnigen letzten Tag im Juni am Treffpunkt der historischen "Hammehütte" erwartungsvoll in den Startlöchern.
Vor uns die Weite der Hammeniederungen am Rande des beliebten Künstlerdorfes Worpswede, dessen Geschichte bis ins Mittelalter zurückreicht.

Die zahlreichen Spaziergänger und Radfahrer dieses beliebten Ausflugsgebietes staunten nicht schlecht: In langer Kette wanderten große und kleine ungarische Hirtenhunde durch die moorige Wiesen- und Seenlandschaft am Ortsrand des staatlich anerkannten Erholungsortes im Landkreis Osterholz. Auch aus anderen Landesgruppen waren Mitglieder und Freunde angereist, um den Zauber dieser malerischen Moor- und Seenlandschaft unter einem immer wechselnden Himmel während eines rund dreistündigen Spaziergangs zu genießen.

Torsten Lisius schulterte die Camera, die Hunde steckten begeistert die Nasen in den hier oben immer frischen Wind und 14 Menschen gingen die Themen nicht aus.
Wir nahmen uns Zeit, pausierten, um die Landschaft zu betrachten, die Hunde versuchten ein Bad in den am Wege liegenden Gewässern und wir hatten viele Fragen zu beantworten - immer wieder wurden Auskünfte über unsere attraktiven Hunde gewünscht.
Schließlich drängten alle zum Ausgangspunkt zurück. Hier erwartete uns die Terrasse unseres Ausflugslokals am Hammeflüsschen mit wunderbarem Ausblick ins Teufelsmoor und seinen wechselnden Farben. "Eten und Drinken höllt Liev und Seel tohop", sagen sie hier. Die angebotenen typischen Speisen und Getränke basieren auf den früher harten Bedingungen der Moorbauern. Wir ließen es uns schmecken, rundeten mit selbstgebackenem Kuchen der Wirtsleute den Nachmittag ab und schauten den hin und wieder vorbeipaddelnden Sonntagsgästen nach. Auch Torfkahnfahrten werden noch angeboten, ein Fährgastschiff legt mitunter an, eine zufriedene Stimmung verbreitete sich.
Im September ist ein weiterer Ausflug geplant, diesmal mit Frau Beckmanns Hilfe ins westliche Niedersachsen.
Gegen 16:00 rüsteten sich die Letzten zur mitunter mehrstündigen Heimfahrt. Allgemeine Resonanz: es war ein wunderschöner Nachmittag für uns und unsere Hunde.

Gabriele Kastens


Weites Land und strammer Wind.

Viel schauen und viel erzählen.

Spalier für Fußgänger.

Pausenschnack

Halbzeit.
 

Gruppe.

Fahrradspalier 1.

Fahrradspalier 2.

Mit 13 Hunden durch die Bifurkation.
Jahresabschluss-Wanderung Ende November 2012

Eisiger Wind wehte uns um die Nasen, als wir Ende November an der Bifurkation bei Melle im westlichen Niedersachsen zu unserem letzten Spaziergang im Jahr 2012 aufbrachen..

Sturm und Regen-Schneeschauer waren vorhergesagt, dessen ungeachtet fand sich ein stattliches Grüppchen von 13 Hunden mit zugehörigem 16-köpfigem "Begleitpersonal" am Treffpunkt ein. Auch einige Gäste aus der LG 7 konnten wir willkommen heißen . Nach stürmischer Begrüßung folgte sogleich die gesamte "Meute" wanderlustig der zügig voranschreitenden Frau Steppeler mit Ihrem Kuvasz-Rüden durch die Ebene der Gesmolder Bifurkation.

Kuvasz, Komondor, Pumi und Pyrenäenberghund waren mit von der Partie und so gab es reichlich Gelegenheit, sich gegenseitig umfangreich über unsere diversen Hirtenhundrassen auszutauschen.

Von "Bummelspaziergang" über "tolle Wanderung" bis zu "wenig Pausen und zu schnell" reichten letztlich die diversen Kommentare, wiederum ein Echo der unterschiedlichen Wandervorlieben. Einmütig gelobt wurde der sonnige Tag. Die ausgewählte Wanderroute durch ebene Wiesen und Felder, unterbrochen von für uns Nordlichter erstaunlich ansteigenden herbstlichen Waldregionen sorgte für ein angemessenes Sportprogramm. Unsere Hunde zeigten sich in Verhalten und Ausstrahlung von ihrer besten Seite und ernteten manch bewundernden Blick.

Zurück am Ausgangspunkt teilte sich unsere Gruppe am frühen Nachmittag. Einige wenige hatten Verpflichtungen, die Mehrheit freute sich auf die angekündigten Speisen im Gasthof "Brockmeyer".

Am Nachmittag folgte eine lebendige und höchst angeregte Diskussion mit dem anwesenden Trainer einer Bielefelder Hundeschule. Im Wesentlichen ging es hier um Herdenschutzhunde im Allgemei-nen, unsere Klubrassen im Besonderen, Leinenführigkeit und Ausbildungsvorstellungen aus Sicht eines Hundetrainers. Wieder einmal zeigte sich, dass Erfahrungen mit einzelnen Problemhunden in Hundeschulen leider leicht in auf Rassegruppen bezogene Pauschalurteile abrutschen können. Kontrovers und angeregt wurden Erfahrungen, Erkenntnisse und Know-how ausgetauscht.

Unsere abschließende Feststellung: Wir lieben unsere Hirtenhunde gerade wegen ihres starken Charakters, ihres liebenswürdigen, unverwechselbaren Wesens sowie ihrer ausgesprochenen Souveränität und Natürlichkeit. Solchen Hunden sind allerdings ähnlich geartete Halter zu wünschen…

Gabriele Kastens


Unsere Gruppe konnte sich sehen lassen

In der Ebene der Bifurkation

Der heftige Wind hinderte uns nicht am Austausch untereinander

Kleine Pause und warten auf die Nachzügler

Geschwisterliche Kuvasz-Damen

Kuvasz und Pyri - zwei Damen unter sich

Pyrenaeen-Duo

Aktives Pumi-Gespann

Der starke Wind sorgte bei den Komondor-Damen für klare Sicht

Gut durchgepustet erreichten auch die Letzten unser Gasthaus

Erkenntnisgewinn live bei den Dinos in Münchehagen

Wir hatten einen dieser herrlichen letzten Sommertage erwischt, um die 22°, eine leichte Brise und auch die Wolken hielten sich zurück - eher selten im norddeutschen Raum.
Obwohl die Einladung aufgrund diverser Umstände nur wenige LG-5-Mitglieder rechtzeitig erreichen konnte, fanden sich am 2. September gegen 10:30 vor dem imposanten Einlass des Dinosaurier-Freilichtmuseums in Münchehagen, (westlich von Hannover) 6 muntere Hunde mit 7 ebenso wohl gelauntem zugehörigen "Wanderpersonal" ein.
Leine ist Pflicht, Kotbeutelchen ist Pflicht - ansonsten blieb kaum ein Wunsch von 4 Kuvasz-Hündinnen, einem Pyrenäen-Rüden und einem Pumi-Frechdachs sowie deren Haltern offen.
Frau Mühlig übernahm als "Park-Kundige" mit ihrer 9,5-jährigen rüstigen "Paula" zunächst die Führung. Torsten Lisius stellte sich spontan als "Kameramann" zur Verfügung. Annelore Homfeld tat es ihm gleich. Mit Torstens über 100 fotografisch eingefangenen Eindrücken kann vermutet werden, dass er selbst kaum zum Schauen kam…
Gern habe ich diese Bilderflut den Teilnehmern unserer Wandertruppe zur Verfügung gestellt. Wer ebenfalls Interesse haben sollte, melde sich gern bei mir - vielleicht ist dies der Auftakt zu weiteren Anregungen?

Mit zunehmendem gefühlten Wanderkilometer wuchs das gezielte Interesse Einzel-ner. Bald steuerten wir allesamt begeistert Dinosaurier jeglicher Größe in "freier Wildbahn" an. In diesem Naturpark unvermuteter Ausmaße wurde uns Paläontologie und Urzeitforschung zum Anfassen serviert. Die höchst imposanten übergroßen Urzeittiere überraschten nach jeder neuen Biegung aufs Neue.

Keine Angst vor großen Tieren bewiesen unsere Hunde. Hier offenbarte sich - dass die viel gelobten Dinosaurierspuren von Münchehagen, welche 2006 als "bedeuten-des nationales Geotop" ausgezeichnet wurden und dem stolzen Freilichtmuseum zur Mitgliedschaft der "National Geographic Society" verhalfen, auch die feinste Hunde-nase mit keinerlei Geruchspartikeln mehr reizen konnte. Und wie nicht anders zu vermuten, ließen sich unsere Ungarn auch nicht von der kolossalen Größe der alles überragenden Riesengestalten foppen.

Den "als weltweit einzigartigen Dinosaurierfährten" wurde 1993 eine großzügige Schutzhalle errichtet, in welche auch wir wissensdurstig hineindrängten. Um die Mittagszeit hatte ein breit gefächertes Dino-infiziertes Publikum die attraktive Freilichtanlage bevölkert. Viele kleine und große "DinoRanger" bewunderten keineswegs nur die Urtiere - auch unsere Hunde erregten immer wieder Aufsehen und wurden mitunter ebenso bestaunt wir die urigen Riesengestalten.
Das "Abenteuer Zukunft" konnten wir am frühen Nachmittag abschließend in einer neuen Ausstellung von 2012 bestaunen. Thema: Wie wird das Leben auf der Erde in 5, 100 oder gar 200 Millionen Jahren aussehen?
Hier hatten führende Wissenschaftler mit Hilfe neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse über Evolution und Erdgeschichte eine überwältigende Zukunftsvision entworfen. Dieser entsprechend wunderten wir uns über die Darstellung heutiger Klein-Tiere in zukünftigen Ausmaßen.
Als anschließend das parkeigene Restaurant winkte, rückten wir erfreut die Stühle zurecht.
Bei kalten und heißen Getränken sowie dem Kassenschlager "Bratwurst mit Pommes" genossen wir ausgedehntes Plaudern unter herrlicher Sonne.

Wer erschöpft war, verabschiedete sich im Nachhinein. Vier immer noch Wanderlustige forschten außerhalb des Parks nach einem für die Hunde fernab des Publikumsverkehrs entspannenden Ausklang. Als wir uns schließlich gegen 17:00 trennten, hatten wir nicht nur einen für alle erlebnisreichen Tag verbracht, sondern auch beschlossen: wir wollen uns bald wieder treffen - und hoffen sehr auf weiteren Zuspruch Geichgesinnter!
Näheres hierzu wird in Kürze bekannt gegeben,

Gabriele Kastens
Fotos: Torsten Lisius

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